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<pre>Zwar werden sich die Gastgeber am Freitagabend tunlichst davor hüten, mit einer zu offensiven Ausrichtung in ihr Verderben zu rennen; gegen die schlechteste Abwehr der Liga lässt sich der Arbeitstag der Hamburger Angreifer dennoch äußerst vielversprechend an.  <p> Gerade dabei handelt es sich um eine Schwächung, die sich selbst mit Volltreffern auf dem Transfermarkt nicht so ohne weiteres kompensieren lässt — zumal die Eintracht (und auch die Bundesliga) auch für den österreichischen Trainer Adi Hütter absolutes Neuland ist.  <p>  „Viel von dem Potenzial, das wir haben, war bisher noch nicht so sichtbar. In Leverkusen haben wir einiges davon gezeigt“, freute sich Trainer Ralph Hasenhüttl über den sechsten Liga-Erfolg am Stück! <p> Zwar war es etwas glücklich, dass die Bremer Führung in Hälfte eins genau in jener Phase des Spiels fiel, in der die Leipziger die klar besseren Torchancen verzeichneten, unter dem Strich agierten die Hausherren allerdings deutlich geschickter. <p>  Die Defensive der Bremer wird sich auf einen überfallsartigen Beginn einstellen müssen.  </pre>


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<pre>Im heimischen Schwarzwaldstadion ist die Freiburger Bilanz ebenfalls negativ: Fünf Siegen stehen bei zwei Unentschieden elf Niederlagen gegenüber.  <p> – Dieter Heckings Statement nach der Nullnummer in Darmstadt lässt erahnen, dass Demut nicht in jedem Falle eine Zierde ist.  <p>  Sieben von zwölf möglichen Punkten stellten sich in den verbesserten letzten vier Runden als viel zu dünn heraus, um die zum Saisonstart begangenen Sünden auch nur annähernd zu sühnen. <p> Durchschnittlich 0,75 Gegentore muss Schalke in Duellen mit Mainz einstecken – so wenig, wie gegen keinen anderen Bundesligisten, was aber nach 13 torlosen Mainz Partien in 24 direkten Begegnungen auch nicht sonderlich überrascht. <p>  Nach diesen recht deutlichen Geschichten schien zuletzt erstmals in Frankfurt etwas Zählbares zum Greifen nah zu sein — mit dem späten K.o.-Schlag in der Nachspielzeit hatte sich dann aber auch in der Commerzbank-Arena die Hoffnung auf einen solchen Glücksmoment erledigt.  </pre> 


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<pre> Die Breisgauer warten bereits seit dem 7. Spieltag in der Bundesliga auf einen Sieg. Das 3:2 gegen Hoffenheim war das letzte Erfolgserlebnis in der Meisterschaft. Seitdem konnte lediglich gegen Hertha BSC etwas Zählbares erreicht werden, zuletzt setzte es drei Pleiten hintereinander.  <p> HSV-Coach Markus Gisdol sagt: „Mir geht das immer zu schnell. Wir sind am Anfang der Saison. Alles ist eng zusammen. Es ist nicht alles Katastrophe. In den meisten Spielen hat nicht viel gefehlt.“  <p>  In den letzten zwei Spieltagen gelang kein Tor und nur ein Punkt — es gab einen blutleeren Auftritt beim 0:2 im Rhein-Derby beim FC Köln und am vergangenen Spieltag ein 0:0 zu Hause gegen defensiv starke, aber offensiv sehr biedere Augsburger. <p>  Lediglich der nach wie vor unbefriedigende Tabellenstand zeigt sich von dem Aufwärtstrend noch immer unbeeindruckt; auch nach dem jüngsten 1:0-Erfolg in Bremen steckt der Vorjahresvierte weiterhin in der unteren Hälfte fest. <p>  Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil die Tabelle eine erfolgreiche Trotzreaktion im Breisgau mit der Verlängerung der Galgenfrist belohnt: Erst sieben Tage später dürfte es dann dem FC Bayern vorbehalten bleiben, die Domstädter unwiderruflich in die Bundesliga zu schießen.  </pre>


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<pre> Interessant könnte es hinsichtlich Halbzeitwetten werden: Leipzig hat in fünf von sechs Bundesliga-Heimspielen zur Pause geführt, Gladbach hingegen nur bei zwei in sechs Auswärtsspielen.  <p> Aber angesichts von nur 34 Punkten auf Platz 16 müssen an den verbleibenden zwei Spieltagen wohl zwei Siege her, um eine Chance zu haben, die Relegation zu vermeiden.   <p> Dabei drängt sich noch nicht einmal die Vermutung auf, dass sich der möglicherweise letzte Prüfstein als besonders problematisch erweist: In den bisherigen Vergleichen wurden dem selbsternannten Jäger aus der Heldenstadt stets mit größtem Genuss die Grenzen aufgezeigt. <p>  Allein Yevhen Konoplyanka hätte gegen die Domstädter sein ganz eigenes Schützenfest feiern können, aber seine Versuche landeten entweder am Innenpfosten, über der Latte oder in den Armen von Kölns Torwart Timo Horn, weil der den Lupfer des Ukrainers ahnte.  <p> Von einer Krise oder gar Panik kann in Köln dennoch nicht die Rede sein. Davon zeugt nicht zuletzt jene Tatsache, dass Peter Stöger am Samstag – wie geplant – mit Freunden aus der österreichischen Heimat seinen 50. Geburtstag feierte.  </pre>


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<pre> Dass der Sicherheitsabstand auf den Relegationsplatz weiterhin vier Zähler beträgt, sollte dem Vorjahresdritten zumindest vor dem Super-GAU bewahren; interne Berechnungen haben ergeben, dass es für den Klassenerhalt wohl nur noch einen Dreier braucht.  <p> Obwohl etliche Spieler der Wölfe zuletzt mit beeindruckender Vehemenz als fürsprecher von Valerien Ismael in Erscheinung traten, könnte die am letzten Sonntag vollzogene Entlassung des Franzosen der Mannschaft doch noch einmal einen spürbaren Leistungssprung entlocken.  <p>  Der Werkself aus Leverkusen dürfte die frühe Länderspielpause gar nicht so ungelegen gekommen sein; nachdem die Mannschaft von Roger Schmidt mit den Siegen gegen Hoffenheim und Hannover sowie der noch wichtigeren Qualifikation für die Champions League einen Traumstart in das neue Jahr erwischte, schienen die Spieler zuletzt bereits am Ende der gerade mal zweiten englischen Woche reichlich platt zu sein. <p>  Zudem haben die Schalker in dieser Spielzeit drei der bisherigen vier Auswärtspartien verloren. Erst das 2:0 in Düsseldorf beendete die Negativ-Serie.  <p> Die Rheinhessen konnten sich zuletzt im Karnevalsderby über ein torloses Remis in Köln freuen, doch in Frankfurt herrschte nach der 1:3-Abfuhr gegen Bayer Leverkusen heftige Katerstimmung. Der Stimmungsabschwung war einmal mehr deutlich zu spüren, der Truppe von Armin Veh fehlt es an Emotionen.  </pre>


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